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Gerade zu Weihnachten ist Online-Shopping unglaublich bequem. Wer zu Hause am eigenen Rechner sitzt, kann in Ruhe Geschenke aussuchen, entgeht dem Kaufhausstress und dem Schneematsch. Aber Vorsicht: Nicht jedes Online-Angebot, das auf den ersten Blick einen guten Eindruck macht, ist seriös.
Trusted Shops, Europas wichtigstes Gütesiegel für Onlineshops, sagt, wie Verbraucher rechtzeitig schwarze Schafe unter den Händlern
erkennen. Auf diese Warnsignale solltet ihr achten:
- Anbieter wird verschleiert
Die Hinweise zum Verkäufer sind nur versteckt, unter unklarer Bezeichnung oder gar nicht auffindbar. Skeptisch sollten Sie auch
werden, wenn nur eine Firma, aber kein Name oder nur eine Postfachanschrift genannt wird.
- Unklare Angaben zum Datenschutz
Wenn Aussagen zum Datenschutz schwer auffindbar oder lückenhaft sind, will der Website-Betreiber vielleicht deine Daten
weiterverkaufen, dir unerwünschte Werbung zusenden oder Daten an zweifelhafte Auskunftssysteme übermitteln.
- Intransparente Preisangaben
Bei den Preisangaben muss klar sein, dass die Mehrwertsteuer enthalten ist und welche Versandkosten oder Zuschläge (Express, Nachnahme) anfallen. Werden keine Versandkosten genannt oder ist die genaue Berechnung der Kosten unklar, sind böse Überraschungen möglich.
- Widersprüchliche Angaben zur Lieferzeit
Obwohl unzulässig, verwenden viele Anbieter im Kleingedruckten die Klausel “Lieferfristen sind unverbindlich”. Laut Bundesgerichtshof ist ein Hinweis auf längere Lieferzeiten direkt beim Produkt erforderlich, wenn nicht sofort geliefert werden kann. Schließlich soll dein Geschenk nicht drei Tage nach Weihnachten ankommen.
- Unversicherte Zahlung per Vorkasse
Bietet ein Anbieter als Zahlungsart nur Vorkasse an, solltest du darauf achten, dass diese durch eine Geld-zurück-Garantie von Trusted Shops abgesichert ist, da Sie Überweisungen nicht rückgängig machen können. Ansonsten läufst du Gefahr, dass der Händler trotz Zahlung nicht liefert und du unter Umständen Geld verlieren kannst.
- Unverschlüsselte Datenübertragung
Übertrage deine Zahlungsdaten niemals unverschlüsselt. Deine Daten können sonst abgefangen und evtl. missbraucht werden. Die Verschlüsselung erkennst du am Schloss-Symbol im Browser. (unten rechts)
- Einschränkungen des Widerrufsrechtes
Du hast bis auf wenige Ausnahmen die Möglichkeit, eine gelieferte Ware innerhalb von zwei Wochen zurückzugeben. Achte darauf, dass der Händler dieses Recht nicht unzulässig einschränkt, z.B. nur originalverpackte Ware zurücknimmt oder Angebotswaren generell von der Rückgabe ausschließt.
- Nachteiliges im Kleingedruckten
Manche Händler haben Bestimmungen in ihren allgemeinen Geschäftsbedingungen, die dich unangemessen benachteiligen und daher gesetzlich verboten sind. Unzulässig und damit unwirksam sind z.B. die Klauseln “Versand auf Gefahr des Käufers” oder “Transportschäden müssen sofort gemeldet werden”.
- Schlechte Erreichbarkeit
Solltest du auf eine Produktanfrage im Vorfeld keine Antwort erhalten oder ist unter der genannten Telefonnummer dauerhaft nur ein Anrufbeantworter oder eine Warteschleife erreichbar, wirst du sehr wahrscheinlich auch bei Warenrückgabe oder Umtausch keinen reibungslosen Kundenservice erwarten können.
- Negativ- und Positivbewertungen
Wenn du den Namen des Händlers in eine Suchmaschine eingibst, findest du vielleicht Bewertungen in Foren zu Lieferzeiten, telefonische Erreichbarkeit, Rückgabe, Abwicklung, Qualität der Ware, etc…
Quelle: www.trustedshops.de
Um ganz sicher zu sein, lies dir auch Miss Shoppingverse 10 Tipps für sicheres Online Shopping durch! Mit diesem Wissen, kann dann eigentlich nichts mehr schief gehen und du kannst stressfrei deine Weihnachtseinkäufe erledigen!
Happy Shopping,
Miss Shoppingverse!



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Gute Tipps! Vielen Dank! Kann ich besonders gut gebrauchen ;-)
3. Dez. 2007 | #
@ Schneegespenst: Jederzeit. Wenn du als Experte noch ein paar tipps hast, nur heraus damit ;-)
3. Dez. 2007 | #